Blogparade – Wie geht’s dir mit dem Alleinsein im Home-Office?

Noch vor 3 Wochen, als ich meinen Autorenblog hier ins Leben gerufen habe, hätte ich nicht gedacht, dass ihn in so kurzer Zeit schon reichlich Beiträge füllen würden. Dazu tragen die momentan zahlreichen Blogparaden bei – und wie es der Zufall so will, passen sie thematisch auch wunderbar hier her. Wie meine Leser wissen, nehme ich parallel auch an den „28 Artikelideen für Deinen Autorenblog“ von Xinxii teil. Ein Punkt ist hier, dass ich meinen Lesern doch mal meinen Arbeitsplatz vorstellen möge. Und das passt so wunderbar zur  Claudia Kauscheder´s Blogparade „Wie geht’s dir mit dem Alleinsein im Home-Office? „. Klar, dass ich da mitmache und die vorgegebenen Fragen gern beantworte.

WP_20150218_002Fühlst du dich alleine?

Nein, nicht mehr. Das war aber nicht immer so. Ich habe früher in einem großen Konzern gearbeitet und mit vier Kollegen in einem Büro gesessen. Es war ein supertolles Team und wir haben uns privat auch toll verstanden. Als ich dann mit dem Homeoffice begann, war das schon eine extreme Umstellung. Heute genieße ich meine Arbeit im Homeoffice. Ich kann mir meine Zeit frei einteilen, werde nicht gestört, gerade wenn man ein Buch schreibt ist dies von unsäglichem Vorteil, und wenn ich mich alleine fühle, gibt es ja noch das Telefon, Skype und die reale Welt da draußen.

Wenn du von einem Angestelltenverhältnis in die Selbständigkeit gewechselt bist: wie hast du diese Umstellung “verkraftet”?

Das war gar nicht so schwer, da sich eigentlich nur der Arbeitsplatz und der Arbeitgeber verändert haben. Ich hatte das Glück, dass eine meiner Kollegin bei dem gleichen Arbeitgeber angefangen hat. ebenfalls im Homeoffice, mit den gleichen Tätigkeitsschwerpunkten und eine halbe Autostunde von mir entfern wohnt. So haben wir täglich mehrmals miteinander kurz telefoniert und einmal pro Woche zu einem Arbeitsmeeting getroffen. So habe ich mich fast unbemerkt ans Homeoffice gewöhnt und kann mir gar nicht mehr vorstellen, anders zu arbeiten.

Welche Strategien verfolgst du, um nicht immer “im eigenen Sud” zu schwimmen?

Ich erstelle mir einen Wochenplan, was ich erreichen möchte und auch muss und breche das auf den Tag herunter. Natürlich mit genug Puffer, um bei unvorhergesehenen Ereignissen nicht ins Chaos zu stürzen. Der Austausch mit der realen Welt ist natürlich sehr wichtig. Natürlich gibt es auch mal Tage, wo gar nichts geht. Das habe ich gelernt zu akzeptieren und hole das liegengebliebene dann aber schnell wieder auf.

Liebst oder hasst du es, so alleine vor dich hinzuarbeiten?

Hier gibt es für mich kein Absolutismus. Ich liebe es alleine zu arbeiten aber genauso schön ist es mit Menschen zusammen zukommen. So genieße ich die Tage auf Kongressen genauso wie das Halten von Seminaren in Unternehmen. So habe ich einen gesunden Ausgleich.

Wenn du etwas ändern könntest, was würdest du gerne tun/lassen?

Die Büroausstattung später mehr nach Fengshui-Richtlinien gestalten – ja, das kann ich mir gut vorstellen. Ansonsten ist alles so wie es sein sollte. Perfekt.

8 Kommentare

  1. Pingback: Alleinsein im Homeoffice. Vorteile, Nachteile und Strategien › Abenteuer Home-Office

  2. Liebe Birgit!

    Nochmals vielen Dank für deinen Beitrag zur Blogparade! Heute ist die Zusammenfassung und auch eine kleine statistische Auswertung online gegangen: http://abenteuerhomeoffice.at/2015/03/homeoffice-alleinsein-strategien/

    Liebe Grüße,
    Claudia

  3. Liebe Birgit,

    sehr interessant mal bei jemand anderes hinter die verschlossene Tür zu schauen. Ich arbeite auch viel von zu Hause und kann mich sehr gut organisieren. Das akzeptieren, wenn mal was liegen bleibt, fällt mir manchmal aber auch noch schwer. Trotzdem finde ich es viel besser, als in einem großen Büro, mit Menschen, mit denen man sich nicht 100 %-ig wohl fühlt.

    Liebe Grüße Juliane

    • Liebe Juliane,
      ich glaube auch, Homeoffice ist nur effektiv, wenn man sich – wie Du schon schreibst, gut organisieren kann. Und große Büros sind ja erwiesenermaßen völlig kontraproduktiv – leider ist das bei vielen Arbeitgebern aber noch nicht angekommen.
      Liebe Grüße
      Birgit

  4. Dass „manchmal gar nichts geht“ zu akzeptieren ist ein wichtiger Punkt. Es fällt mir oft schwer, damit gelassen umzugehen und nicht in ein panischen Loch zu fallen….

    Allerdings arbeite ich auch nur teilweise und nicht gänzlich von zu Hause aus. Ich denke, das ist in meinem Fall auch ganz gut so: Der Austausch und der „Trott“ meiner Kollegen tut mir oft sehr gut – und erdet mich wieder. 😉

    Liebe Grüße,
    Sarah

    • Ja liebe Sarah, das akzeptieren ist so eine Sache. Das ich eine Lebensaufgabe – immer und immer wieder sich bewusst zu werden, dass Dinge nicht immer zu ändern sind – also akzeptiere was ist. Das versuche ich auch immer wieder in meinen Alltag einzubauen.
      Lieben Grüße
      Birgit

  5. Hallo Birgit,
    wie schön, dass du dir deine Arbeit so hast einrichten können, wie sie dir am besten passt. Wenn man nicht so gerne alleine arbeitet, sind Tagungen u.ä. sicher ein guter Ausgleich. Ich brauche das zwar nicht, aber jeder ist halt anders 🙂
    Viele Grüße
    Ann-Bettina

    • Hallo Ann-Bettina,
      die Tagungen / Seminare sind für mich auch eine Möglichkeit, Feedback zu meinen Büchern einzuholen bzw. neue Ansätze zu finden oder auch zu aktualisieren auf bestimmte Zielgruppen.
      Liebe Grüße
      Birgit

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


*