Blogparade: Was bleibt – was kommt?

BlogparadeAlle Jahre wieder ruft Marit Alke zur Blogparade „Jahresrück- und ausblick“ auf. Und gerne nehme ich mir heute die Zeit einfach mal inne zuhalten und auf das Jahr 2016 zurückzublicken. Dazu habe ich mir meinen Artikel des letzten Jahres hervorgeholt und ja auch dieses Jahr endet wieder einmal turbulent.

Doch von Anfang an.

Mein Partner und ich wollten unsere gemeinsame Homepage endlich fertig stellen und online schalten – das haben wir nicht geschafft. Aber was aufgeschoben wurde, das ist nicht aufgehoben 😉 Wir werden es einfach auf die ToDo-Liste für 2017 setzen.

Die wöchentlichen Gesundheitstipps, die ich eigentlich posten wollte, auch das ist nicht ganz so regelmäßig erfolgt.

Ok hier höre ich auf. Alles was ich mir in diesem Jahr vorgenommen habe (eben auch aufgrund einer Blogparade), hat sich aufgrund verschiedener Gegebenheiten nicht realisieren lassen. Und das zeigt mir wieder einmal, dass ich für eine Jahresplanung nicht geschaffen bin. Das heißt aber nicht, dass ich wahllos drauf los arbeite. Nein, Ziele habe ich schon – nur diese Ziele lassen sich eben nicht immer auf dem festgelegten Weg erreichen. Manchmal liegen Steine auf dem Weg, die einen zwingen, einen anderen Weg einzuschlagen. Ein anderes mal begegnet man Leuten, mit denen es Spaß macht etwas mehr Zeit zu verbringen. Oft entstehen dadurch tolle Kooperationen, Gespräche und Zusammenarbeiten. Und wieder ein anderes mal kommt man an einem Ort, an welchem es sich einfach lohnt, etwas mehr Zeit zu verbringen. Doch am Ende des Weges sieht man das Ziel und da es ist es völlig unwichtig, wie man dieses erreicht hat.

Und mein Ziel steht fest und ist in kleine Etappenziele gegliedert 🙂

Doch warum habe ich mir für dieses Jahr so viele Dinge vorgenommen, die ich dann doch nicht umgesetzt habe?

Weil ich auf unserer Wanderschaft an einen wunderbaren Ort angekommen bin, an dem es lohnt  sich eine längere Zeit aufzuhalten. Und das war bei uns die Organisation eines Onlinekongresses zu meinem Thema der ganzheitlichen Rückengesundheit.

Die Idee dazu kam uns im Frühling diesen Jahres und im Sommer haben wir diese Unterfangen dann begonnen umzusetzen. Deshalb mussten einfach viele geplante Projekte hintenangestellt werden. Doch das Endziel bleibt das Gleiche. Und ich finde, dass das wichtig ist. Was nützen mir ToDo-Listen für ein ganzes Jahr die mich aber nicht meinem Ziel näher bringen, sondern auf der Stelle treten lassen.  Was nützt es mir in meiner Weiterentwicklung, wenn ich Neue Möglichkeiten außer acht lasse, wenn ich Angebote ausschlage, nur um an meiner Liste festzuhalten? Für mich ist ausschlaggebend, dass ich mein großes Ziel im Blick habe, welches ich durch Etappenziele erreiche. Und alles was dazwischen ist, dass darf flexibel und variabel sein 🙂

Und deshalb werde ich auch nicht für das Jahr 2017 vorausplanen. Warum?

Weil unser geplanter Onlinekongress zur Zeit im absoluten Fokus steht, welcher am 03.02.2017 an den Start geht. Und ich weiß zu diesem Zeitpunkt einfach noch nicht, was auf mich danach zukommt. Ich habe zwar Visionen und Wünsche und auch konkrete Vorstellungen, doch wie mich dieses Jahr lehrte, kann sich alles ändern.

Und deshalb werde ich keine detaillierten Jahresausblicke mehr erstellen:-). Danke an Marit, dass du mir mit dieser Blogparade wieder einmal die Gelegenheit gegeben hast, mich selbst zu reflektieren.

Was ich aber definitiv jedes Jahr machen werde, einen Jahresrückblick zu starten. Denn das zeigt mir, wie viel näher ich an mein Ziel gekommen bin und kann gegebenenfalls Korrekturen vornehmen, ohne mich zu verlaufen.

Wer das Ziel kennt, kann entscheiden, wer entscheidet, findet Ruhe, wer Ruhe findet, ist sicher, wer sicher ist, kann überlegen, wer überlegt, kann verbessern. (Konfizius)

Was also bleibt und was wird kommen?

  1. Das Freebie für eine entspannte aber aktive Pause bleibt 🙂
  2. Der von mir dieses Jahr erstellte Rückenfit-Onlinekurs bleibt 🙂 Und er wird noch weiter ausgebaut.
  3. Es werden ab 2017 regelmäßige Webinare rund um das Thema „Ganzheitliche Rückengesundheit“ stattfinden.
  4. Am 03.02.2017 startet unser erster Onlinekongress „Back to Balance – der Kongress, der dir den Rücken stärkt“.
  5. Ich werde weiter aktive meine Seminare für Unternehmen ausbauen und bewerben.

Zusammenfassung:

Ich habe mit diesem Rückblick lernen dürfen, dass sich Jahresausblicke bzw. ToDo-Listen für mich nicht eignen. Ich habe natürlich mein großes Ziel, gegliedert in kleinere Etappenziele vor Augen, aber ich merke, dass man diese oft über andere Wege erreicht, als man festgelegt hat. Was ich aber sagen kann, ich werde meine Angebote in Hinblick auf ganzheitliche Rückengesundheit immer weiter ausbauen, anpassen und an die Bedürfnisse meiner Kunden ausrichten. Der Kontakt mit meinen Lesern, Kunden und Interessenten ist mir sehr wichtig, so dass ich hier noch nach weiteren Lösungen suche, um dies zu optimieren. Vom 03.02. bis 11.02.2017 wird unser Onlinekongress „Back to Balance – der Kongress, der dir den Rücken stärkt“ an den Start gehen. Und es ist geplant, zahlreiche Webinare zu besagten Thema anzubieten. Und alles was danach kommt, das wird sich zeigen.

 

4 Kommentare

  1. Hallo Birgit,

    dann nehme ich deinen Artikel mal zu Anlass, dir für eine Übung zu danken, die ich in 2016 durch dich wieder entdeckt habe. Das Kirschenpflücken, gegen meine Rückenschmerzen. An diese Übung erinnere ich mich noch sehr genau aus deinem Kurs.

    Danke und ich wünsche dir ein tolles Jahr 2017,
    SinnSTIFTende Grüße, David

    • Birgit Terletzki

      Lieber David,

      das freut mich sehr 🙂 Auch ich wünsche dir ein supertolles und gesundes Jahr.

      Herzliche Grüße
      Birgit

  2. Ja, liebe Marit. Ein Jahresrückblick ist super um Revuee passieren zu lassen und selbst zu schauen, ob man noch auf der Zielgeraden ist oder ob Korrekturen vorgenommen werden müssen.
    Deshalb mache ich auch so gern an deiner Blogparade mit.
    Herzliche Grüße
    Birgit

  3. Hallo Birgit,

    danke für deinen Beitrag! Kann ich gut verstehen, dass Jahresplanung nicht so gut funktioniert – geht mir ähnlich. Das erlebe ich vor allem dann, wenn alles gut im Fluss ist – dann kann man nämlich drauf vertrauen, dass sich schon alles fügen wird.

    Aber einen Rückblick zu wagen ist trotzdem eine gute Idee, oder? 🙂

    Viel Erfolg für dein großes Projekt im nächsten Jahr!
    Herzliche Grüße
    Marit

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